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Bali

Bali ist eine seit 1949 zu Indonesien gehörende Insel und bildet die gleichnamige Provinz dieses Staates. Seine Fläche beträgt 5.561 km²; auf Bali leben 3,3 Mio. Einwohner (2004).  Die Hauptstadt ist Denpasar.

Geographie 
Bali gilt als die westlichste der Kleinen Sunda-Inseln und ist vom westlich gelegenen Java durch die 2,5 km breite Bali-Straße getrennt. Bali liegt im Indischen Ozean zwischen Java und Lombok. Sie ist vulkanischen Ursprungs mit dem noch aktiven Gunung Agung (3142 m – letzter Ausbruch 1963) als höchster Erhebung. Zu Bali gehört noch eine kleine Insel namens Nusa Penida.


Bevölkerung
Derzeit etwa 3 Mill. Einwohner. Die meisten Menschen leben im äußerst fruchtbaren Südteil der Insel, der intensiv landwirtschaftlich genutzt wird. Hier liegt auch die Inselhauptstadt Denpasar mit ca. 300.000 Einwohnern. Fast 95 % der Balinesen sind Hindus, ein Teil von ihnen verweist auf seine Vorfahren aus Java, die Bali-Aga hingegen betrachten sich als die ursprünglichen Bewohner der Insel. Die übrigen Einwohner sind Moslems oder Christen.

 

Bali
Fläche: 5.561 km²
Einwohner: 3,331.000
Bevölkerungsdichte: 599 Einwohner/km²
Hauptstadt: Denpasar

Sprachen
Auf Bali wird vor allem Balinesisch und Indonesisch (Bahasa Indonesia) gesprochen. Als nicht indonesische Sprache ist Englisch wegen des Tourismus ebenfalls weit verbreitet. So mancher spricht auch ein paar Brocken Deutsch.

 

Städte

Denpasar ist die Hauptstadt im Süden der Insel. 
Ubud ist das künstlerische Zentrum in Zentralbali, umgeben von Reisfeldern. 
Kuta (mit Flughafen), Legian, Seminyak und Sanur bilden die Touristenzentren, mit weißen Stränden. 
Nusa Dua, abgeschlossenes Touristenzentrum auf der Halbinsel Bukit im Süden. 
Padang Bai, Fähre nach Lombok.
Gilimanuk, Fähre nach Java.

Geschichte
Als erste Einwanderer vermutet man Menschen aus Südindien, die Bali ca. 1500 v. Chr. besiedelten. Das erste Königreich ist für 990 n. Chr. belegt. 1478 zog die hinduistische Oberschicht des Majapahit-Reiches von Java, durch den Islam verdrängt, nach Bali. Der König der hieraus entstehenden Dynastie (Gelgel-Dynastie) regierte Bali von Klungkung aus. In der Folgezeit verselbstständigten sich die Provinzen Balis. Ihre Herrscher, die Rajas, wurden nunmehr zu Königen ihrer eigenen Reiche. Die Holländer besetzten Bali von 1846 bis 1942. Danach wurde die Insel bis 1945 von Japan annektiert. Am 17. August 1945 erfolgte die Proklamation Indonesiens. Seitdem ist Bali ein Teil des Landes.

Auf Bali besteht seit über 1000 Jahren ein soziales, ökonomisches und kulturelles Netzwerk aller lokalen Gemeinschaften untereinander. Alle Dörfer, Städte und Provinzen haben identische, aber dezentral kontrollierte Organisationsstrukturen.

Diese traditionellen Strukturen teilen sich in drei Gruppen,
die Banjar („Nachbarschaft“) zur Regelung ziviler Aspekte innerhalb der Gemeinschaft.
die Subak für die Festlegung der Bewässerungsmodalitäten der Reisfelder. 
die Pemaksan zur Regelung der religiösen Rituale.

Klima
Das Klima ist tropisch heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit. Von November bis März herrscht Regenzeit. In der Jahresmitte liegen die Temperaturen bei 24–34 °C auf Meeresniveau, in der Trockenzeit (Mai–Oktober) durchschnittlich bei 29–34 °C in den Küstenregionen.

Religion
Bali ist insofern eine Besonderheit, als sie die einzige Weltgegend außerhalb Indiens und Nepals mit bodenständiger hinduistischer Bevölkerung und gleichzeitig die einzige hinduistische Insel Indonesiens darstellt. Die Mehrzahl der Balinesen sind Shivaiten, das heißt, sie verehren vor allem den Gott Shiva. Einzug hielt der Hinduismus in Bali im 8. bis 9. Jahrhundert. Die Architektur der Tempel ist sehr eigenständig. In ihnen und um sie herum werden jedes Jahr tausende prunkvoller religiöser Zeremonien abgehalten. Die Eingänge der Tempel sind oft gleich. Ein geteilter Berg aus Stein. Dieser symbolisiert auf der einen Seite das Gute und auf der anderen Seite das Schlechte. Der Mensch ist weder gut noch schlecht, sondern enthält beides und ist somit ausgeglichen wenn er durch die Mitte den Tempel betritt.

Bali wird auch die Insel der Tausend Tempel genannt. Jedes Dorf, das etwas auf sich hält, beheimatet drei Tempel: Den Pura Puseh (Ursprungstempel), den Pura Desa (Tempel der großen Ratsversammlung) und den Pura Dalem (Todestempel). Viele Dörfer haben aber auch nur einen einzigen Tempel. Überwiegend sind solche Tempel einfache und kaum sehenswerte Steinanlagen im Gegensatz zu den bedeutenden Tempeln der Insel.

Bevölkerung
Ungefähr 89 % der Bevölkerung sind Balinesen, der Rest verteilt sich auf eine kleine javanesische und chinesische Gemeinden.

  • Hinduismus: 92,3 %
  • Islam: 5,7 %
  • Christen: 1,4 %
  • Buddhisten : 0,6 % 



Sehenswürdigkeiten

Tempelanlagen
  • Pura Besakih, der Muttertempel
  • Tanah Lot, der Meerestempel
  • Pura Ulu Watu, Felsentempel an einer Steilklippe im Südwesten
  • Pura Ulun Danu, der Wassertempel

Landschaften

  • Gunung Batur, Vulkan
  • Gunung Agung, Vulkan
  • Gitgit, Wasserfälle
  • Reisterrassen in Zentralbali
  • Lake Bratan, Bergsee
  • Pasut Beach, Tabanan (nördlich des Tanah-Lot Tempels)
  • Marines Schutzgebiet Pulau Menjangan im Nordwesten für Schnorchler und Taucher
  • Tulamben an der äußersten Ostküste (Wracktauchen)
  • Lembongan Island, Ort zum relaxen

Kunst

  • Ubud, künstlerisches Zentrum Balis (Malerei)
  • Celuk, Dorf der Silberschmiede
  • Mas, Dorf der Holzschnitzer
  • Batubulan, Dorf der Bildhauer

Kultur

  • Tempelfeste und Totenverbrennungen, wo sie sich ergeben
  • Botanischer Garten bei Bedugul

Weiteres

  • Wasserpalast von Karangasem bei Amlapura
  • Tirtagangga: Wasseranlage des letzten Königs von Amlapura
  • Goa Gajah, die Elefantenhöhle
  • Klungkung



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